Montag, 11. Oktober 2010

Autodesk ermöglicht Zugriff auf AutoCAD-Entwürfe via Web und Mobile Endgeräte

--- PRESSEMITTEILUNG DER AUTODESK GMBH ---

Mittels Cloud Computing erweitert AutoCAD WS die Funktionen von AutoCAD für das Internet und mobile Geräte wie iPad, iPhone und iPod touch

München, 11. Oktober 2010Autodesk, ein weltweit führender Anbieter von 3D-Design-, Planungs-, Konstruktions- und Entertainmentsoftware, präsentiert AutoCAD WS. Die neue frei zugängliche Web-Applikation ermöglicht es AutoCAD-Anwendern mittels Cloud Computing ihre Entwürfe und DWG-Daten über das Internet sowie mobile Geräte anzuschauen, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen. Die kostenlose App für AutoCAD WS für iPhone, iPad und iPod touch steht ab sofort im Apple iTunes App Store zum Download bereit.


„Die Möglichkeit, jederzeit und an jedem Ort auf AutoCAD-Entwürfe zugreifen zu können, wird die Arbeit von Konstrukteuren, die viel unterwegs sind und mit vielen verschiedenen Projektbeteiligten zusammenarbeiten, erheblich vereinfachen“, sagt Amar Hanspal, Senior Vice President Autodesk Platform Solutions and Emerging Business. „Autodesk hat in der Vergangenheit immer wieder dafür gesorgt, dass Konstruktionsdaten leichter zugänglich sind. 
AutoCAD WS ist ein weiterer Beweis dafür. Indem Autodesk Cloud Computing einsetzt, sind Konstruktionen ab sofort nicht mehr alleine auf dem Desktop möglich, sondern auch auf mobilen Plattformen. Dadurch werden Entwürfe verbessert.“
AutoCAD WS war bisher unter dem Projektnamen „Butterfly“ auf den Autodesk Labs als Technology Preview erhältlich. 75.000 Interessierte nutzen die App bereits, um ihre Entwürfe per Browser zu betrachten, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen. Mit AutoCAD WS können Anwender ihre Entwürfe in ihren Online-Arbeitsbereich direkt vom Desktop hochladen und verwalten. Möglich macht es das neue kostenlose Plug-in, das zum Download oder als Teil des Subscription Advantage Packs für AutoCAD 2011 zur Verfügung steht. Das Plug-in ist vorerst kompatibel mit den englischen Versionen von AutoCAD, AutoCAD LT und anderen AutoCAD-Lösungen. Dies soll auch bald für AutoCAD für Mac möglich sein.
AutoCAD WS ermöglicht es Anwendern Konstruktionsüberprüfungen virtuell mit Kunden weltweit durchzuführen. Dadurch werden für Konstruktionsteams, die mittels E-Mail Daten austauschen oder auf Papierdokumentation angewiesen sind, wenn sie im Außendienst sind, Versionskontrollen vereinfacht und die Genauigkeit verbessert. Mit dem integrierten Service von Google Map und der Stützung der Karten durch CAD-Zeichnungen können AutoCAD WS-Anwender ihre Entwürfe anderen besser verdeutlichen.
Folgende Funktionen zeichnen AutoCAD WS aus:
  • Ein Web und mobiler DWG Viewer ermöglicht über einen Webbrowser oder mobile Geräte an jedem Ort den Zugriff auf AutoCAD Zeichnungen. 
  • Der Online DWG-Editor unterstützt über 100 bekannte AutoCAD Zeichnungen und Bearbeitungswerkzeuge, die sowohl für CAD-Profis als auch Nicht-Profis intuitiv anwendbar sind. 
  • Eine integrierte Zugriffsfunktion ermöglicht es, eine eindeutige URL zu erstellen, so dass Kunden online auf DWG-Dateien zugreifen können. Ebenso können Zugriffsrechte definiert werden, so dass festgelegt werden kann, wer Dateien ansehen, editieren oder downloaden darf. 
  • Eine bequeme Online-Ablage ordnet DWG- und DXF-Dateien, Bilddateien und andere Dokumentationen in Projektordner. Mehrere Dateitypen wie DOC, JPEG, PNG und PDF werden dabei unterstützt. 
  • Es ist eine Zusammenarbeit in Echtzeit möglich, so dass mehrere Anwender gleichzeitig an einer DWG-Datei arbeiten und Änderungen nachverfolgen können. 
  • Ein Konstruktionszeitplan erfasst alle Änderungen und verfolgt sie nach.
„AutoCAD WS ist ein wichtiges Instrument zur Unterstützung unseres Workflows, weil wir nun Entwürfe in Echtzeit austauschen können und alle Projektbeteiligten auf dem gleichen Wissensstand sind, unabhängig vom Einsatzort“, sagt Luis Guillermo Natera Orozco, Director, Colectivo Triciclo. „AutoCAD WS hat das Potenzial, unsere Arbeitsweise grundlegend zu verändern und zu verbessern.“


Weitere Informationen unter www.autocadws.com.

Montag, 25. Januar 2010

Regel 6: Verstehen Sie den Skizziermodus!

Mit dem Skizzenmodus holen Sie sich in Revit Ihr Reißbrett zurück. Einfache bis komplexe 3D-Konstruktionen werden zum Bearbeiten in einen Linienmodus zurückgeführt, der das Erstellen von 3D-Bauteilen zum Kinderspiel macht.

Im Skizzenmodus wird Ihre Konstruktion auf die Umrisslinien reduziert, dabei der Rest des Projektes grau in den Hintergrund gelegt und somit für versehentliche Änderungen gesperrt. Fangpunkte und Referenzen sind für das Konstruieren jedoch noch abgreifbar! Durch einfaches Ändern der Konturlinien kann nun z.B. die, im Grundriss erstellte Wand in der Ansicht abgeschrägt werden. Zeichnen Sie so auch komplexe Dachformen in der Seitenansicht über eine Linie.

Bild09_Skizzenmodus

Das ist Revit: Wand im Grundriss erstellt, in der Ansicht die Kontur durch skizzieren angepaßt

Samstag, 2. Januar 2010

Regel 5: Geben Sie sich die Kante!

Ziehen Sie den Mauspfeil über den Plan, sehen Sie, wie die Bauteile und Zeichenelemente in Revit hervorgehoben werden, sobald Sie eine (Bauteil-)Kante streifen. Um ein Dach zum Bearbeiten zu aktivieren, klicken Sie nicht auf die Dachfläche sondern auf den First, die Traufe oder den Ortgang. Machen Sie es dabei Revit und vor allem auch Ihnen selbst einfach. Weg von den Eckpunkten, wo ggf. mehrere Bauteile aufeinandertreffen! Suchen Sie sich die eindeutige, freie Kante. Wo dann doch mal mehrere Elemente übereinander liegen, kommt die Tab-Taste zum Einsatz. Mit deren Hilfe springen Sie gleichsam zwischen den übereinander liegenden Elementen. Ein Mausklick aktiviert dann das hervorgehobene Element zur Weiterbearbeitung.

Revit interessiert sich vom Konzept her vor allem für die Lage der Bauteile. Daher sind die Bauteilkanten insgesamt so wichtig beim Arbeiten mit Revit. Die Länge eines Unterzuges wird durch die angrenzenden tragenden Stützen definiert. Wird das Stützenraster verschoben, gehen die auf den Rasterschnittpunkten positionierten Stützen automatisch mit, der Unterzug oder Tragwerksbalken ändert auch seine Länge.





GEBEN SIE SICH DIE KANTE. EINDEUTIGES UND LEICHTES AUSWÄHLEN SELBST BEI FLÄCHENFÜLLUNGEN. WENN DER CURSOR DIE BAUTEILKANTE STREIFT, WIRD DAS ENTSPRECHENDE ELEMENT „AUSGELEUCHTET“.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Regel 4: Behalten Sie die Options- und Entwurfsleiste im Blick!

Auch in Sachen Benutzerführung wurde bei Revit ordentlich Gehirnschmalz verbraten. Das verursacht beim Einstieg in Revit erst mal gehörig Stirnrunzeln. Während der ersten gemeinsamen Stunden mit Revit lässt einem das Gefühl nicht los, es könnten im Programm doch Befehle fehlen, um eine solch komplexe Sache wie ein Gebäudemodell im Computer erstellen zu können. Weit gefehlt! Zum gegebenen Zeitpunkt wird serviert! Kaum klicken Sie auf das Wandwerkzeug erscheinen in der Optionsleiste genau die Befehle, die Sie brauchen, um Wände neu zu erstellen. Aktivieren Sie eine Wand, dann listet die Optionsleiste genau die Befehle auf, die Sie zum Modifizieren der Wand benötigen. Keine neuen Aufklapppaletten oder neue Dialogboxen, die die Sicht auf Ihre Zeichen- und Konstruktionsfläche versperren.



DER NAME IST PROGRAMM. SELBST BEI SO EINFACHEN BEFEHLEN WIE DAS TRENNEN VON WÄNDEN ODER LINIEN, BIETET REVIT DIE OPTION.

Deutlich wird das Konzept beim Konstruieren einer Geschossdecke: kaum klicken Sie auf das Werkzeug, verschwinden in der Entwurfsleiste die allgemeinen Werkzeuge und machen Platz für die spezielleren Werkzeuge zum Erstellen einer Geschoßdecke. Sie können nun tragende Bauteile auswählen, auf denen die Decke aufliegen soll (Zeichnen lassen – siehe Regel 3!) oder selbst mit Linien die Kontur der Decke skizzieren. Die Optionsleiste stellt dabei die Werkzeuge für das „Feintuning“ bereit. Es ist fast schon eine Notwendigkeit, diese beiden Bereiche der Benutzeroberfläche im Auge zu behalten.





ES IST ANGERICHTET: DURCH UMSCHALTEN DER ENTWURFSLEISTE ERHALTEN SIE DEN WERKZEUGKOFFER, DEN SIE GERADE FÜR IHR GEWERK BENÖTIGEN.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Regel 3: Lassen Sie Revit zeichnen!

Temporäre Bemaßungen sind mit einem Klick in eine permanente Bemaßung umgewandelt. Das lernen Sie bereits in den ersten 10 Minuten einer Schulung oder während eines Schnupperkurses. Behalten Sie dies aber im Kopf. Revit zeichnet für Sie! Lassen Sie mich zwei Beispiele hier aufführen: das „Ausrichten-Werkzeug“ und der Befehl „Linien auswählen“.

Das Ausrichten-Werkzeug ist das absolute Lieblingswerkzeug vieler Anwender in Revit. Machen Sie es auch zu Ihrem. Hier erscheint nach dem Anklicken einer Bauteilkante, eines Rasters, eine Hilfsebene oder einfach einer Linie eine grüne (temporäre) Achs-Linie genau auf dieser vorher ausgewählten Kante. Mit dem zweiten Klick setzt Revit nachfolgend angeklickte Bauteilkanten, Bauteilachsen oder selbst nur Endpunkte von Linien genau auf diese grüne Achslinie. Kein Verschieben-Befehl, nicht einmal eine Maßeingabe. Wir geben nur mit zwei Klicks unseren Entwurfsgedanken an Revit weiter, den Rest erledigt Revit.


Bild05_REVIT_soll_arbeiten.png (Autodesk - Stefan Schrenk)

BITTE LASSEN SIE, WENN MÖGLICH, REVIT ZEICHNEN. DAS IST GENAUER UND ERSPART ARBEIT. NUTZEN SIE DIE WERKZEUGE WIE „WÄNDE AUSWÄHLEN“, AUF JEDEN FALL ABER DAS WERKZEUG „LINIEN AUSWÄHLEN“



Aber auch bei neuen Konstruktionen erlaubt Revit mit dem Werkzeug „Linien auswählen“ das einfache Aufnehmen bestehender Geometrie. „Flache“ Bestandspläne werden durch Anklicken der 2D-Wandlinien zum Gebäudemodell. Eine 80cm überstehende Bodenplatte wird durch Eingabe dieses Abstandes und durch Abklicken bestehender Wandkonstruktionen gezeichnet. Äußern Sie Ihre Wünsche, lassen Sie aber Revit zeichnen!

Montag, 14. Dezember 2009

Regel 2: Arbeiten Sie sofort intensiv mit dem Bemaßungswerkzeug

Weitere Dreh – und Angelpunkte beim Arbeiten mit Revit sind neben den temporären Maßketten die permanenten Bemaßungen, sprich: die Maßketten, die auch für die Planausgabe benötigt werden. Diese sehen zwar auf den ersten Blick wie „normale“ Maßketten aus, die Längen- und Abstandinformationen der Bauteile und Grafiken abrufen, entpuppen jedoch auf den zweiten Blick als wahre Wunderwaffen. Denn: aktivieren Sie ein Bauteil, dessen Lage zu einem anderen vermaßt wurde, ändert sich diese Maßzahl in einen kleineren, blauen Text, dessen Wert nun durch Überschreiben verändert werden kann. Nach der Bestätigung mit der Entertaste verschiebt sich das Bauteil wie von Geisterhand an die neue Position gemäß dem neu eingegebenen Abstandsmaß. Dieses Wertefeld kann sogar mit Formeln und Kalkulationen belegt werden und macht daher den Verschieben-Befehl bei fortgeschrittener Planung beinahe überflüssig.


MIT HILFE DER PLANBEMAßUNGEN DIREKT DIE BAUTEILE MANIPULIEREN! MIT EINEM ANSTÄNDIG VERMASSTEN PLAN SETZT DAS VERSCHIEBEN-WERKZEUG STAUB AN.
Vermaßen Sie also sofort Ihren Plan. Lieber eine Maßkette zu viel als zu wenig. Später sind diese schnell geändert, angepasst, ausgeblendet oder gar gelöscht, wenn ihr Erscheinen in der Plangrafik dann nicht mehr erwünscht ist.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Revit-Regel 1: Zeichnen Sie zuerst, geben Sie dann erst die Maße ein!

Startet man als langjähriger CAD-User das erste Mal Revit, dann folgt meistens die verzweifelte Suche nach einer Befehlszeile oder nach einer Koordinatenbox. Es bereitet so manchem Zeitgenossen beim Einstieg Unbehagen, keinen ausgewiesenen Ursprung oder keine Felder für die x-, y- und z-Koordinaten vorzufinden. Brauchen Sie auch nicht! Vergessen Sie es einfach! Zeichnen Sie einfach mit Rastern, Wänden, Linien und dergleichen los. Skizzieren Sie sich Ihren Entwurf auf dem virtuellen Bauplatz. Stellen Sie Ihre Konstruktion auf. Bereits hier unterstützt Revit die Eingabe mit Fangrastern, voreingestellt auf 1m, 10cm, 2cm oder sogar 0,5cm. Revit legt das richtige Fangaster je nach Maßstab bzw. Zoomstufe auf dem Plan vor. Lassen Sie sich überraschen, wie gut das funktioniert!

Doch das wesentlichste Merkmal und Fundament beim Arbeiten mit Revit sind die temporären Bemaßungen. Sobald ein Rechteck, ein Bogen oder was auch immer gezeichnet wurde, erscheinen aus dem Nichts Maßketten. Mit Hilfe dieser können Sie sofort das Gezeichnete kontrollieren und durch Anklicken der Maßzahlen korrigieren. Auch beim nachträglichen Aktivieren von Bauteilen erscheinen diese „flüchtigen Freunde“. So legen Sie durch das Verschieben und Ablegen der kleinen blauen Quadrate am Ende der Maßhilfslinien selbst fest, von wo aus gemessen wird. Messen wie auf der Baustelle! Winkel, Abstände, Längen. Einfacher geht es aktuell nicht! Legen Sie los!




ZEICHNEN SIE LOS. SOBALD SIE IHRE GRAFIK ABGESETZT HABEN, FÜHREN SIE DIE TEMPORÄREN BEMAßUNGEN IN EINE NEUE DIMENSION DER MAßEINGABE